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TGK II und TGK I holen die Bronzemedaille und den 4. Platz für das Taunusgymnasium beim Landesentscheid Tanz – Hessenmeisterschaften

 

Austragungsort dieses spektakulären Ereignisses war das Taunusgymnasium Königstein; hier wurde am 16.5.2017 der 42. Landesentscheid Tanz (= Hessenmeisterschaften der Schulen) im Rahmen von „Jugend trainiert für Olympia“ (seit 1976) in den Sporthallen ausgetragen. Der Schulsportbeauftragte des hessischen und Deutschen Tanzsportverbandes, Dr. Hans-Jürgen Burger, freute sich, „das dieses Ereignis erstmalig in unserer Region stattfindet.“

Heimvorteil beim Wettbewerb hatten zwei Gruppen, die am Taunusgymnasium von Ulrike Hemerka, die auch der Turnierleitung angehörte, trainiert wurden. Die Gruppe TGK II der 'kids on stage'-AG zeigte ein zeitgenössisches Tanz-Stück, das mit der Bronzemedaille ausgezeichnet wurde. Die aus dem Klassenverband 6b stammende zweite Gruppe, TGK I, präsentierte ein Video-Clip-Dancing, das den 4. Platz belegte.

Koordiniert und organisiert haben die Veranstaltung Siegfried Böckling, (Verbundverantwortlicher), Rainer Müller (Schulsportkoordinator) und Dr. Hans-Jürgen Burger (Schulsportbeauftragter Hessischer u. Deutscher Tanzsportverband e.V.) in Zusammenarbeit mit dem Hessischen Tanzsportverband e.V. und dem Kultusministerium Hessen.

Änderungen an der hessischen Verfassung – zusammen mit Schülern des Taunusgymnasiums!

Über 100 Schülerinnen und Schüler haben am 15.5.2017 im Hessischen Landtag über eine Reform der Hessischen Verfassung diskutiert. Sie hatten vorher im Rahmen eines Workshops der Hessischen Landeszentrale für Politische Bildung an ihrer jeweiligen Schule bereits Vorschläge gemacht, welche Verfassungsartikel geändert bzw. abgeschafft werden sollten.
Am Taunusgymnasium fand dieser Workshop am 6. März 2017 statt, an dem die Schülerinnen und Schüler des Leistungskurses Q2 PoWi von Herrn Degenhardt teilgenommen haben. Der Höhepunkt des Workshops war der Besuch des Vorsitzenden der Enquete-Kommission des Hessischen Landtages zur Verfassungsreform und ehem. Kultusminister Jürgen Banzer, der mit den Schülerinnen und Schülern über einzelne Paragraphen diskutierte und sich mit ihnen über deren Änderungsvorschläge austauschte.
Doch zunächst einmal: Warum sollte die hessische Verfassung überhaupt geändert werden? Um das zu verstehen, muss man etwas in der Zeit zurückblicken: Unsere Verfassung ist nämlich fast schon als ein historisches Relikt zu bezeichnen – aus dem Jahr 1946 stammt sie und ist damit die älteste Landesverfassung in Deutschland. Dass das hessische Verfassungskonstrukt beispielsweise noch die Todesstrafe als legitime Bestrafung enthält, wissen dabei die wenigsten Hessen. Aber auch in Sachen Wirtschaft oder Religion scheint unsere Verfassung nicht mehr am Puls der Zeit zu sein. Die hessischen Abgeordneten haben neben dieser Notwendigkeit zur Modernisierung auch noch viele, ganz individuelle Aspekte, die man im Zuge der Verfassungsänderung in die Verfassung aufnehmen sollte. Dazu gehört beispielsweise die Stärkung des Ehrenamts oder auch die Frage, ob mehr plebiszitäre Elemente in der Verfassung verankert werden sollten.
Bei einer so großen Anzahl an verschiedenen Wünschen wird schnell klar, dass eine Verfassung nicht einfach mal von heute auf morgen geändert werden kann. Vielmehr muss über jeden einzelnen Änderungsantrag – insgesamt sind es stolze 280 Stück – und dessen endgültige Formulierung in der Verfassung debattiert werden. Der Verfassungskonvent intendiert sogar, zu den wichtigsten Änderungen einen Volksentscheid im Zuge der Landtagswahl 2018 durchzuführen.
Die jüngere Generation der noch Schulpflichtigen soll bei dieser Arbeit nicht minder berücksichtigt werden. Und so bekamen die Schüler im ersten Teil des Workshops zunächst einmal die Chance, sich in die Verfassung einzuarbeiten und sich einen groben Überblick über die verschiedenen Änderungsanträge zu bilden. Einreichen können die übrigens sowohl Parteien, als auch Nicht-Regierungs-Organisationen. Von einem Referenten der Landeszentrale für politische Bildung wurden zunächst einmal die historischen Hintergründe beleuchtet und, wie es überhaupt zur Aufstellung des Verfassungskonvents mit der zuständigen Enquete-Kommission im Jahr 2015 gekommen war. Danach bekam jeder Schüler eine Verfassung an die Hand und in Gruppen wurde diese dann durchgesprochen und mögliche Änderungswünsche wurden schriftlich festgehalten.
Richtig spannend für alle Beteiligten wurde es dann im zweiten Teil des Workshops: Denn Ex-Kultusminister und zuständiger Leiter des Verfassungskonvents, Jürgen Banzer, besuchte die Schüler des Taunusgymnasiums persönlich. Einerseits  um sich deren Änderungswünsche anzuhören, aber auch um mit ihnen aktiv darüber zu diskutieren. Besonders interessiert hat ihn dabei beispielsweise die Frage, wie die Lerngruppe zu einer Herabsetzung des aktiven Wahlalters auf 16 Jahre steht. Erstaunlicherweise gingen hier die Meinungen der Schüler gehörig auseinander, so wie auch bei manch einer anderen Frage von Herrn Banzer – eine interessante Diskussion entwickelte sich.
Letztendlich kristallisierte sich in einigen Punkten ein einheitlicher Kanon an Meinungen der Schüler heraus, den der Leiter der Enquete-Kommission unbedingt in die Änderungsarbeiten an der Verfassung miteinfließen lassen will. So plädierten die Schüler beispielsweise mehrheitlich für ein Herabsenken des passiven Wahlalters auf 18 Jahre oder für eine Stärkung der plebiszitären Elemente in der Verfassung.

 

Talentiade 2017

Im Rahmen des Kooperation des Taunusgymnasiums mit dem Königsteiner Leichtathletik Verein (KLV) fand am 17.Mai eine sogenannte Talentiade auf der Sportanlage Altkönigblick statt.
Bei dieser von Schulsportleiter Steven Will und Judith Wagemans vom KLV initiierten Veranstaltung traten alle Schülerinnen und Schüler der 5. Jahrgangsstufe in leichtathletischen Übungen an. Das vielfältige Training umfasste Koordinationsübungen, einen Ausdauerlauf sowie Messverfahren zu Sprint-, Sprung- und Wurffertigkeiten. Letztere wurden unter professionellen Bedingungen des Olympiastützpunktes Frankfurt durchgeführt. Die Kinder erhielten von KLV-Trainern und Sportlehrern des TGK dabei auch einige Tipps zur Verbesserung ihrer Technik. Somit diente die Veranstaltung sowohl als Training für die Bundesjugendspiele am 14. Juni, als auch zur Sichtung besonderer Talente, um perspektivisch eine Wettkampfmannschaft für Jugend trainiert für Olympia aufzubauen.
Alle Schülerinnen und Schüler hatten sichtbar viel Spaß und bekamen zum Abschluss eine Teilnahmeurkunde vom KLV überreicht.

Tischtennis-Schulmeisterschaften

Am Donnerstag, 22.06.2017 fanden die Tischtennismeisterschaften des Taunusgymnasiums in unserer Sporthalle statt. Daran nahmen Schülerinnen und Schüler von der fünften Klasse bis zur Q-Phase teil.
Unter der Turnierleitung der Sportlehrer Steven Will und Florian Dorn wurde ein spezielles Punkte-Vorgabesystem entwickelt, bei dem Leistungsunterschiede zwischen den verschiedenen Vereinsspielern und Hobbyspielern berücksichtigt wurden. So entwickelten sich sehr spannende Spiele mit der einen oder anderen sportlichen Überraschung.
Im Modus „Jeder gegen Jeden“ wurden in Gruppenspielen die Gewinner tabellarisch ermittelt.
Tischtennismeister der Schule wurde Tim Fischmann aus der Jahrgangsstufe 8, der als ungeschlagener Sieger lediglich drei Sätze abgeben musste. Zweitplatzierter wurde Nils Bind (Q2) und Tobias Probst (Q2) belegte den dritten Platz.
Erstmalig wurde auch ein Doppelturnier durchgeführt. Die Partner wurden dabei aufgrund der Ergebnisse der Gruppenphase so zusammengesetzt, dass möglichst gleich starke Teams entstanden. Hier konnte sich das Doppel Tobias Probst/Nic Wissemann am Ende ohne Niederlage durchsetzen.