Im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung im Dr. Hoch`s Konservatorium in Frankfurt wurde unserer Schule für ihre ausgezeichnete Arbeit im Bereich Musik erneut der Titel „Schule mit Schwerpunkt Musik“ verliehen.
Als einzige Schule in Königstein verfügt das Taunusgymnasium damit weiterhin über den offiziellen, vom Hessischen Kultusministerium anerkannten und geförderten „Schwerpunkt Musik“, der unter anderem durchgängigen Musikunterricht gewährleistet. Das oberste Ziel des weit gefächerten Angebots am Taunusgymnasium ist es, die Schülerinnen und Schüler mit ihren musikalischen Fähigkeiten vertraut zu machen und ihnen Freude und Fertigkeiten im Musizieren mit anderen zu vermitteln.
Längst ist es wissenschaftlich erwiesen: Das gemeinsame Musizieren in Orchester, Chor und Big Band prägt. Es fördert Sozialverhalten, Konzentration und Durchhaltevermögen - Fähigkeiten und Tugenden, die auch weit über die musikalische Sphäre hinaus von Bedeutung sind. Aber ganz abgesehen davon: Musizieren mit anderen macht einfach Spaß. Wie sonst wäre es zu erklären, dass unsere Ensembles stetig wachsen? Wer jahrelang mitgewirkt hat, die jährliche Orchester- und Chorfahrt, die regelmäßigen Schulkonzerte musizierend miterlebt hat, für den wird die Schulzeit eng mit seinen Erlebnissen in Orchester, Chor und BigBand verbunden sein.
Die kulturelle Schulentwicklung ist einer der wesentlichen Bestandteile hessischer Bildungspolitik. Eine besondere Rolle kommt den „Schulen mit Schwerpunkt Musik“ zu, deren Ziel es ist, Kinder und Jugendliche für Musik zu begeistern und dadurch zur Persönlichkeitsentwicklung und Wertevermittlung beizutragen. Hessens Kultusstaatssekretär Dr. Manuel Lösel würdigte die Schulen für ihr außerordentliches Engagement und ihre Leistungen im Bereich kultureller Profilbildung: „Bei unseren ‚Schulen mit Schwerpunkt Musik‘ ist der Name Programm, denn sie passen den gesamten Schulalltag sowohl organisatorisch als auch strukturell an die besonderen Anforderungen an. Die stetig steigenden Teilnehmerzahlen belegen eindrucksvoll, dass dieser mutige Schritt hessenweit auf Resonanz stößt.“
Das Konzept beruht auf dem Konsens von Eltern, Schulleitung und Kollegium, dass musikalische und kulturelle Erziehung unverzichtbare Elemente von Bildung darstellen. Musik als Teil kultureller Bildung hilft dabei, den Herausforderungen im schulischen Umfeld zu begegnen und junge Menschen nachhaltig für Kultur zu begeistern“, betonte Lösel in seiner Festrede. Zu den Unterstützungs- und Förderangeboten, die das Kultusministerium bereitstellt, gehören die Sicherung des Austauschs von Erfahrungen und Fachwissen durch eine landesweite Koordination, kontinuierliche Möglichkeiten zur Weiterqualifizierung der Lehrkräfte und eine jährlich stattfindende Fachtagung. Im Gegenzug verpflichten sich die Schulen zur regelmäßigen Evaluation der musikalischen Zielsetzungen im Schulprogramm.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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