Bewerbungstraining mit Herrn Theiß von der Heraeus GmbH


Gestylt in weißen Hemden und Jacketts erschienen die Schülerinnen und Schüler der PoWi Grundkurse von Frau Dr. Theiß und Herrn Blum am Donnerstagnachmittag zum Unterricht. Nein, das war keine Orchesterprobe und auch keine unangemeldete Demo zur Einführung einer Schuluniform. Hier ging es um etwas ganz anderes. Hier ging es um Fragen, die jede Schülerin und jeden Schüler umtreibt: Was mache ich nach der Schulzeit? Welche Rolle spielen meine Zeugnisse? Wie bewerbe ich mich? Was erwartet mich da draußen?
Herr Theiß von der Heraeus GmbH, der im Personalmanagement tätig ist, verstand es, den Heranwachsenden ihre Ängste vor dem gefürchteten Bewerbungsgespräch zu nehmen. Hierzu wurden wichtige Kriterien, die bei einem Bewerbungsgespräch zu beachten sind, herausgearbeitet und gesammelt. Selbstverständlich werden Pünktlichkeit, ein gepflegtes Äußeres und gute Manieren erwartet. Bewährt haben sich auch ein großes Interesse an dem Beruf und detaillierte Kenntnisse über den Arbeitgeber. Bevor es aber zum Bewerbungsgespräch kommt, werden anhand der Bewerbungsschreiben und Zeugnisse die geeignetsten Kandidaten ausgewählt. Herr Theiß betonte, dass die Vorauswahl die erste Hürde sei für ein Bewerbungsgespräch. Wer hier nicht mit einem passenden Lebenslauf und guten Zeugnissen punktet oder gar unentschuldigte Fehlzeiten hat, der werde recht schnell vom Verfahren ausgeschlossen. Unentschuldigte Fehlzeiten bedeuteten für den Arbeitgeber ein nicht kalkulierbares Risiko und werden mit Unzuverlässigkeit und fehlender Organisationsfähigkeit gleichgesetzt.
Nachdem die Kriterien besprochen waren, bereiteten sich die Schülerinnen und Schüler anhand tatsächlicher Stellenangebote auf das Bewerbungsgespräch vor. Anschließend wurden vor versammelter Mannschaft realitätsnahe Vorstellungsgespräche vor einem dreiköpfigen Interviewer-Team simuliert, diese im Plenum analysiert und Optimierungsratschläge gegeben. So sollte die Bewerber zum Beispiel deutlich machen, dass sie nur an dem einen Unternehmen Interesse hätten und keine anderen bevorzugten. Zudem wirke es positiv, wenn man sehr flexibel ist und zum Beispiel bereit sei, für den neuen Arbeitsplatz seinen Wohnort zu wechseln. Zum Ende der Veranstaltung waren sich alle Teilnehmenden einig, dass sich dieses Training gelohnt hat.

 

 

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