Ein Wettbewerb für alle Mathefans deutschlandweit, und ein Schüler des Taunusgymnasiums liegt dabei ganz weit vorne: Johann Gaulke aus der 8g hat es geschafft, bei der Mathematik-Olympiade nach der Regionalrunde auch die Landesrunde zu erreichen und dort den zweiten Platz zu belegen. Das bedeutet, dass er sich nun für die Bundesrunde qualifiziert hat, die vom 12. bis 15. Mai in Chemnitz stattfindet, und bei der er sich mit den besten Mathematik-Schülerinnen und -Schülern Deutschlands messen wird. Auf dieser Ebene findet der Wettbewerb erst für Mathe-Cracks ab der 8. Klasse statt, weshalb Johann dieses Jahr zum ersten Mal dabei sein kann. Die Mathematik-Olympiade ist ein jährlicher Wettbewerb, der unter anderem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wird.

Wie hat man sich eine „olympische“ Mathe-Klausur vorzustellen? „Am Freitag, 22.2.2019 wurde eine vierstündige Klausur mit drei Aufgaben geschrieben, am Samstag folgte eine weitere vierstündige Klausur mit drei Aufgaben“, berichtet Johann von der Landesrunde. „Dabei gab es immer eine Geometrieaufgabe und ansonsten Zahlentheorie und Logik“, erklärt er den Inhalt der Klausuren. Danach gibt es zudem ein Rahmenprogramm, während dem die Klausuren korrigiert werden, und gleich anschließend die Siegerehrung.

Was für Johann Gaulke das Reizvolle am mathematischen Denken ist? „Dass es einfach logisch ist, und dass man kreativ sein muss, um Beweise zu finden“, erklärt der Achtklässler. Und schließlich gibt er eine für viele vielleicht überraschende Weisheit zum Besten: „Mathematik ist die Kunst, Rechenarbeit zu vermeiden“. Bei dieser extrem erfolgreichen Art der Arbeitsvermeidung wünschen wir Johann viel Glück und Kreativität für die Bundesrunde.

 

 

 

 

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