bso

Das Taunusgymnasium Königstein bietet ein umfangreiches Angebot zur Berufs- und Studienorientierung.  Es basiert auf einer ineinandergreifenden Struktur aus vier zentralen Bausteinen, die jeder Schülerin/jedem Schüler die individuelle Vorbereitung auf das Erwerbsleben ermöglicht. Die Entfaltung der individuellen Persönlichkeit unserer Schülerinnen und Schüler sowie das Eingehen auf ihre besonderen Begabungen ist uns ein Anliegen, weshalb auf die Belange der Schülerinnen und Schüler besonders eingegangen wird. 

Die zentralen Maßnahmen sind die Potenzialanalyse, die Berufsfelderkundung, das Bewerbungstraining und die Informations- und Vermittlungsangebote, die sich spiralcurricular durch die verschiedenen Jahrgänge ziehen. Der gesamte Berufs- und Studienwahlprozess wird durch ein Portfolio durchgehend von den Schülerinnen und Schülern in übersichtlicher und komprimierter Form dokumentiert und evaluiert.

Den Übergang von der Schule in die Ausbildung oder das Studium bereiten die Schülerinnen und Schüler kontinuierlich vor, sodass  dieser nicht als abruptes Ende,  sondern als Anschlussphase in einen neuen Lebensabschnitt erlebt wird.Hierzu kooperieren wir mit Eltern, der Agentur für Arbeit, Unternehmen sowie Berufs- und Ausbildungsmessen.

In einer Kombination aus verpflichtenden schulischen Maßnahmen und dem Besuch von Veranstaltungen, die auf Eigeninitiative und freiwilliges Engagement setzen, sehen wir die Voraussetzung, die Schülerinnen und Schüler zu befähigen, eigene Entscheidungenbezogen auf den Übergang in das Berufsleben selbstverantwortlich zu treffen. 

Die folgende Übersicht zeigt das vielfältige Angebot schulischer Maßnahmen zur Berufs- und Studienorientierung:  (Für weitere Informationen bewegen Sie den Mauszeiger über den entsprechenden Begriff)

 

Downloadbereich:

Ansprechperson zur Berufs- und Studienberatung am TGK:

Georg-Gabriel Blum

Koordinator für Berufs-und Studienorientierung
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Persönlichkeitsentwicklung

Die Persönlichkeitsentwicklung steht im Mittelpunkt unseres Schulkonzepts. Dabei geht es nicht nur um die Vermittlung von Wissen, sondern auch um die Aneignung intellektueller, emotionaler und sozialer Fertigkeiten und Werthaltungen. Zudem werden bestimmte Persönlichkeitseigenschaften und Fertigkeiten, die den Heranwachsenden in der Gesellschaft und Arbeitswelt von Hilfe sein können, durch ein vielseitiges Angebot an der Schule gefördert. Von  der fünften bis zur siebten Jahrgangsstufe werden über das Lions Quest Präventions-Programm Lebenskompetenz sowie Selbstvertrauen gefördert und die Resilienz gestärkt. Dies soll mitunter den Übergang von Schule zum Beruf erleichtern. Zudem finden jährlich zahlreiche Wettbewerbe und Exkursionen im natur-, sprach-, gesellschaftswissenschaftlichen Bereich statt, in denen die Schülerinnen und Schüler nach Interesse und Fähigkeiten teilnehmen können. In der achten und neunten Jahrgangsstufe besuchen die Schülerinnen und Schüler vier Stunden Wahlunterricht, in dem sie, in ihren Neigungen gefördert werden. Für die Berufs- und Studienorientierung ist hier das Fach Darstellendes Spiel hervorzuheben, in dem durch Rollenübernahme im szenischen Spiel die sprachliche und körperliche Ausdrucksfähigkeit geübt sowie Selbstbewusstsein und Sicherheit im sozialen Auftreten gefördert werden. Des Weiteren erlernen die Schülerinnen und Schüler der Oberstufe im Rahmen des Patenprojekts Verantwortung für jüngere Heranwachsende zu übernehmen, indem sie diese in den ersten Jahren der Mittelstufe begleiten und gemeinsame Schulveranstaltung planen und durchführen.

 

 

 

Lern- und Schullaufbahnberatung

Die Klassenlehrkräfte und Oberstufenleitung helfen gerne bei folgenden Anliegen:

Lernberatung

  • Bestandsaufnahme der aktuellen schulischen Situation (Stärken und Schwächen)
  • Entwickeln von Arbeitsplänen und individuellen Zielen
  • Probleme analysieren und durch Förderprogramme beseitigen
  • Vermittlung von Lernstrategien und Methoden
  • Unterstützung beim Wechsel auf das Gymnasium

Schullaufbahnberatung

  • Beschreibung und Analyse der aktuellen Situation 
  • Prognose über weiteres Lernverhalten anhand des vorhandenen Bildungsangebot unter Berücksichtigung individueller Begabung, Konzentrationsfähigkeit, Leistungsmotivation und Lernumgebung
  • Informationen über das Bildungsangebot in Königstein und der Region 
  • Informationen zu verschiedenen Schulabschlüssen
  • Skizzieren des möglichen weiteren Bildungsweges

Eine Festlegung auf bestimmte Schulabschlüsse erfolgt durch die Beratung nicht! 

 

 

Beratung der Agentur für Arbeit

Die Agentur für Arbeit bietet individualisierte Beratungsgespräche für Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I und II an.

Die Berufsberaterin Frau Thiel hilft bei einer Vielzahl von Anliegen. Sie unterstützt zum Beispiel dabei

  • einen passenden Beruf oder ein passendes Studium zu finden,
  • Fragen zu Berufs- oder Studieninhalten zu klären,
  • eine Ausbildungsstelle zu finden,
  • eine Orientierung für deinen weiteren Lebensweg nach Schule oder Studium zu erhalten,
  • Alternativen zur gymnasialen Oberstufe finden,
  • Informationen zum Ausbildungs- oder Arbeitsmarkt zu bekommen,
  • einen Berufswahltest zu machen,
  • Fragen zu deiner Bewerbung zu klären,
  • deinen Wunschberuf zu finden und auch Alternativen dazu,
  • schulische Schwierigkeiten zu überwinden,
  • Hilfe bei gesundheitlichen Problemen zu finden.

Erstberatung am TGK 

Für eine Erstberatung bietet die Agentur für Arbeit einmal im Monat Gesprächstermine an. Hierzu hängt eine Liste im Oberstufenbereich der E-Phase aus, in die Name, Vorname und Klasse zu der passenden Uhrzeit selbstständig einzutragen sind. Die Gespräche sind auf 20 Minuten angesetzt und finden im Beratungsbüro Raum 240 statt.

Individualisierte Berufsberatung 

Zudem besteht auch die Möglichkeit eine ausführliche und individualisierte Beratungnach persönlicher Absprache mit Frau Thiel am TGK oder in der Agentur für Arbeit Bad Homburg zu erhalten. 

Aline Thiel
Beraterin für Abiturienten und Hochschüler

Telefon:     06172 4869-140

Telefax:     06172 4869 91 206

E-Mail:      Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!   
Internet:    www.arbeitsagentur.de

Besucheradresse
Agentur für Arbeit Bad Homburg 
Ober-Eschbacher Straße 109 
61352 Bad Homburg v.d.Höhe

 

 

Bewerbungstraining 

Bewerbungstraining ist ein weiterer wichtiger Bestandteil der Berufs- und Studienorientierung am Taunusgymnasium. Es soll dazu dienen, eigenständig

Bewerbungsschreiben mit allen dazu erforderlichen Unterlagen zu erstellen, sich in Bewerbungsgesprächen überzeugend vorzustellen und dabei gestellte Fragen kompetent zu beantworten (vgl. BSO-Erlass § 12). Durch die übergreifende Zusammenarbeit der Fächer Informatik, Deutsch, Politik und Wirtschaft werden Textverarbeitung, Formulierung und Verarbeitung von Bewerbungsschreiben erlernt. Zudem wird in Zusammenarbeit mit externen Partnern wie der Barmer-Versicherungen und der Taunus-Sparkasse, über allgemeine Kriterien und aktuelle Anforderungen informiert und Bewerbungsgespräche simuliert. Durch die Agentur für Arbeit werden zudem Kenntnisse über Instrumente und Mittel zur Suche nach geeigneten Ausbildungsplätzen und Studienfächer vermittelt.

Das Bewerbungstraining wird einmal im ersten Halbjahr der achten Jahrgangsstufe klassenweise durchgeführt. In der Oberstufe ist es verpflichtender Bestandteil des Portfolios zur Berufs-und Studienorientierung.

 

 

Betriebspraktika in der Sek I und Sek II

Durch die jeweils zweiwöchigen Betriebspraktika in der Sekundarstufe I und II zum Ende des ersten Schulhalbjahres in der 9. und 11. Jahrgangsstufe sollen den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit gegeben werden exemplarische Einsichten in die Berufswelt zu erhalten (vgl. BSO Erlass, §18-22).  

Praktische Erfahrungen in den Betrieben, Erkundungen des Umfeldes sowie Gespräche mit den Angestellten sind wichtige Bestandteile beruflicher Orientierung und dienen der Persönlichkeitsentwicklung. Die Auseinandersetzung mit verschiedenen Berufsfeldern erweitert zudem das Aspirationsfeld, dadurch bietet sie die Chance etablierte geschlechtsspezifische Orientierungen aufzulösen. Durch die schriftliche Dokumentation der Betriebserkundung und eine gemeinsame Besprechung im begleitenden Politik- und Wirtschafts-Unterricht soll der Orientierungsprozess reflektiert werden. Darüber hinaus werden erste Erfahrungen mit dem Aufsetzen von Bewerbungsschreiben und -gesprächen gemacht. Während im ersten Betriebspraktikum das Augenmerk auf Ausbildungsberufen liegt, bezieht sich das Oberstufenpraktikum schwerpunktmäßig auf Berufe, die einen höheren Bildungsabschluss verlangen. Um eine möglichst optimale Orientierung zu ermöglichen, werden die Betriebspraktika in der Vor- und Nachbereitung durch das Beratungsangebot der Bundesagentur für Arbeit begleitet.

 

 

Hochschulerkundung

Das Kennenlernen verschiedener Studiengänge ist Bestandteil des BSO-Konzepts und dient der Orientierung der Lernenden im Feld Hochschule und Universität (vgl. BSO-Erlass, Vierter Teil §14 (1)). Die SuS haben die Möglichkeit verschiedene Universitäten im Rahmen des Tags der offenen Tür der Universitäten in Frankfurt und Mainz zu besuchen. 

Verfolgt werden in diesem Zusammenhang die folgenden Ziele: Die Lernenden können mögliche Berührungsängste gegenüber der Universität abbauen. Sie können Informationen sammeln und eigene Interessen mit den vorgestellten Studiengängen vergleichen und möglicherweise neue Möglichkeiten, ihre individuellen Vorstellungen zu verwirklichen, entdecken. Schließlich werden die Lernenden sich durch die zeitliche Nähe des Hochschulbesuchs zu ihrem Abitur darüber bewusst, dass ihre eigene Entscheidung für ein Studium oder einen Beruf in greifbare Nähe rückt. 

 

 

Besuch von Berufs- und Ausbildungsmessen

Auf Ausbildung und Studium ausgerichtete Berufsmessen bieten Schülerinnen und Schülern gute Möglichkeiten, sich über Ausbildungsberufe und Unternehmen oder Betriebe sowie Studiengänge und Hochschulen in der Region zu informieren (BSO-Erlass, §14 (1). Geplant ist der daher die Möglichkeit verschiedene Messen zu besuchen (Schwerpunkt Ausbildungsberufe in der Mittelstufe; Schwerpunkt Studium in der E- und Q-Phase), deren Besuch gezielt durch Informationsveranstaltungen, aber auch im Unterricht vorbereitet wird. Im Zentrum der Vorbereitung steht die Durchführung von Onlinefragebögen, die unter anderem von der IHK bereitgestellt werden. Die Auseinandersetzung mit den eigenen Stärken, Schwächen und Interessen in Vorbereitung auf den Besuch der Messen zur gezielten Ansprache der Anbieter unterstützt die Schülerinnen und Schüler in ihrem Berufswahlprozess. Zudem lernen die Schülerinnen und Schüler Berufsmessen als mögliches Bewerbungsforum kennen. 

 

 

Zusammenarbeit mit beruflichen Schulen

Die Kooperation mit beruflichen Schulen in der Region soll eine gezielte Wahlentscheidung, bezogen auf den Übergang aus der Sekundarstufe I in eine Ausbildung oder weitere vollzeit- oder teilzeitschulische Maßnahme ermöglichen. Für die Schüler besteht die Option neben dem allgemeinbildenden Gymnasium an beruflichen Schulen das Abitur zu erwerben, die Fachhochschulreife anzustreben sowie zwischen Berufskolleg und dualen Ausbildungsgängen zu wählen. Zum Kennenlernen der verschiedenen Bildungsangebote ist es für die achte Jahrgangsstufe verpflichtend, an einem Informations- oder Schnuppertag einer beruflichen Schule der Region teilzunehmen. Die erfolgreiche Teilnahme wird im Laufzettel für die Berufs-und Studienorientierung von der beruflichen Schule bestätigt.

 

 

Berufsinformationsveranstaltung der Rotarier

Der Berufsinformationsabend der Rotarier, der einmal jährlich in der Cafeteria des Schulgebäudes stattfindet ist ein Art Berufswahlmesse (vgl. BSO-Erlass, § 14). Hier haben  Schülerinnen und Schüler der Oberstufe Gelegenheit, mit Vertretern unterschiedlichster Berufe und Branchen ins Gespräch zu kommen und sich für ihr späteres Berufsleben zu orientieren. Zahlreiche Unternehmen und Behörden aus der Region werden hierzu jährlich eingeladen (BSO-Erlass, § 9). Die Gespräche mit BerufsfeldvertreterInnen bieten die Möglichkeit Einblicke in verschiedene Berufsfelder und Lebenswege zu erhalten und sich über Ausbildungsvoraussetzungen und Karrieremöglichkeiten zu informieren. Des Weiteren können erste Kontakte geknüpft sowie Praktika vermittelt werden. Zudem erlangen die Schülerinnen und Schüler auch Einblicke in Berufsbiografien und erkennen, dass Berufsorientierung ein lebenslanger Prozess sein kann.

 

 

Informationen über Veranstaltungen zu Ausbildung und Studium

Über folgende Kanäle werden Informationen rund um die Berufs- und Studienorientierung bereitgestellt:

TGK-Homepage: Aktuelle Informationen zu Schulveranstaltungen im Terminkalender, Allgemeine Informationen zum BSO-Konzept der Schule, Downloadmöglichkeit von Formularen

Auslage im Wartebereich der Oberstufenleitung: 

Informationsbroschüren von Hochschulen, Agentur für Arbeit, Ausbildungsberufen, Ratgeber zur Karriereplanung

Aushang schwarzes Brett, E-Phasen-Bereich

Informationen zu Veranstaltungen wie Hochschultage, Berufswahlmessen, Freiwilliges soziales Jahr , Stellenausschreibungen, usw..

Anmeldeliste für Einzelberatungen der Agentur für Arbeit 

 

 

Dokumentation im Berufswahlpass

Der Berufswahlpass wird den Schülerinnen und Schülern zur gezielten Berufswegplanung überreicht. 

In ihm wird der gesamte Berufswahlprozess begleitet und dokumentiert. Auf diese Weise werden die Schülerinnen und Schüler auf ihrem Berufswahlprozess unterstützt. Zudem werden sie motiviert zielgerichtet und selbstgesteuert vorzugehen (vgl. BSO-Erlass §10). Die Schülerinnen und Schüler können sich mithilfe des Berufswahlpasses gebündelt und strukturiert mit ihrem eigenen Berufs-und Studienwahlprozess auseinandersetzen und diesen ebenfalls anhand des Portfolios reflektieren. Auch die Evaluation der durchgeführten Maßnahmen im Hinblick auf ihre Effektivität können im Berufswahlpass festgehalten werden.

 

 

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