02/07/11

Informatikunterricht am Taunusgymnasium

Im Informatikunterricht erarbeiten sich Schülerinnen und Schüler das Wissen darüber, was hinter der Benutzungsoberfläche von Computern geschieht und welche Auswirkungen die Speicherung und Verarbeitung von Daten haben.

Wir beginnen damit, dass sich Schülerinnen und Schüler mit den Standardprogrammen vertraut zu machen. Dann lernen sie die Grundlagen der Netztechnologie und den technischen Aufbau der Internets kennen. Die Grundlagen der Programmierung sowie der Entwurf objektorientierter Systeme sind weitere Themen. Der Aufbau von Datenbanken sowie Konzepte der theoretischen Informatik sind ebenfalls Bereiche im Informatikunterricht.

Informatikunterricht findet in unterschiedlichen Klassenstufen statt:
In der Mittelstufe werden von Lehrern und Schülern verschiedene AG's angeboten, in der Oberstufe gibt es sowohl Grundkurse als auch in jeder Jahrgangsstufe einen Leistungskurs. Der Unterricht in der Oberstufe setzt keine Kenntnisse der Progammerierung voraus, erwartet werden Engagement und Neugier.

Einzelheiten können Sie den folgenden Abschnitten entnehmen.

Informatikunterricht in E1 (Einführungsstufe 1. Halbjahr)

Verbindliche Unterrichtsinhalte/Aufgaben:

  • Repräsentation per HTML

  • Ein Informationssystem auf Hypertext-Basis mit HTML erstellen können

  • Berücksichtigung barrierefreier Kommunikationstechniken.

  • Internetstruktur- und dienste

  • DNS und Adressen und Protokolle und IP-Adressen

  • TCP/IP als Protokoll computervermittelter Kommunikation

  • Client-Server-Architektur Aufbau des Systems: Client, Server, Dienst, Protokoll,

  • Webserver

  • Rechte und Benutzerverwaltung

  • Sicherheitsaspekte (SSL)

  • individuelle und gesellschaftliche Bedeutung

  • Urheber- und Datenschutzrecht

"Arduino-Minicomputer" am Taunusgymnasium

Schülerinnen und Schüler begegnen im Laufe ihres Tages einer unerwartet großen Zahl an kleinen Informatiksystemen. Größtenteils unbemerkt erledigen diese Minicomputer eine Vielzahl an Aufgaben: Von dem Wecker, der sie regelmäßig begrüßt, über das Handy, welches den Tag über ein treuer Begleiter ist, bis hin zu Türen, welche sich wie von Wunderhand selbstständig öffnen. Bereits in einem einzigen Auto befinden sich in der Regel über 100 solcher Miniaturrechner.

Eingebettete Systeme werden sie genannt.

Doch wie funktionieren sie eigentlich?

Und wo stecken sie sonst noch drin?

Dank einer großzügigen Spende des WOB gehen die Schülerinnen und Schüler des Informatikkurses der Jahrgangsstufe 9 dieser und vielen weiteren Fragen mit Hilfe von nagelneuen Arduino-Bausätzen nach. Diese Arduinos sind selbst kleine Computer in der Größe einer Kreditkarte... 
... und damit perfekt geeignet, eine Vielzahl unterschiedlicher eingebetteter Systeme nachzubauen !

So zum Beispiel in dem Projekt "intelligentes Haus", welches neben einer automatischen Nachtbeleuchtung mit Lichtsensor, einer Alarmanlage mit Bewegungsmelder oder einer weihnachtlich, melodischen Klingel mit einigen technische Finessen ausgestattet wurde. (siehe Bild)

Neben der bewussten Wahrnehmung und dem Verständnis für eine zunehmend digitalere Welt, liefert die Arbeit mit den Arduinos aber eins mit Sicherheit: jede Menge Spaß an Informatik.